Klassenfahrt der 4. Klassen nach Tecklenburg

Der Start
Wir haben uns um 9.40 Uhr am Bus getroffen. Ich war richtig aufgeregt. Die Busfahrt zur Jugendherberge war cool. Ich habe meine Kamera herausgeholt und die Gegend gefilmt. Als wir ankamen, mussten wir mit unseren Koffern einen Berg hochgehen. Da war die Jugendherberge. Auf dem Hof stand eine Tischtennisplatte. Alle Jungen haben sofort Tischtennis gespielt. Schließlich hat uns die Jugendherbergsleiterin geholt und uns die Zimmer gezeigt.

(Leon)

Tecklenburg
Von unseren Zimmern hatten wir eine tolle Aussicht auf die Münsterländische Bucht. Die Bucht wird begrenzt durch den Teutoburger Wald, das Eggegebirge und das Sauerland.
Tecklenburg liegt am nördlichen Ausläufer des Teutoburger Waldes. Die Stadt hat ihren Namen von der Burg Tecklenburg. Durch den Burgberg war die Burg recht gut geschützt. In den Burgen, die die Menschen bauten, konnten sich die Menschen verstecken, wenn sie angegriffen wurden. Im 18. Jahrhundert verfiel die Burg.
Heute finden in jedem Sommer Freilichtspiele auf dem Burggelände statt. Viele Touristen besuchen die Stadt und bewundern den alten Stadtkern.
(Reinhard)

 

Die Hexenküche
Am Mittwoch sind wir an der Hexenküche gewesen. Erst sind wir auf den Felsen  geklettert. Nun haben wir für Mattis viele Lieder gesungen. 10 Minuten  später hatten wir viel Zeit, die Hexenküche zu besichtigen. Wir sind einen großen Berg hinauf geklettert und haben den Pferde- und den Teufelsabdruck gesehen und viele Fotos gemacht.
Nun hörten wir eine Sage und die ging so: Die Tecklenburger  wussten, dass sie im Dunkeln nicht zur Hexenküche gehen durften, weil die Hexen einen Zaubertrank mischten. Wenn Menschen dennoch dabei zuguckten fielen sie in einen lebenslänglichen Schlaf.    
Der Graf hatte auch davon gehört und wollte unbedingt einen Blick hinter den Felsen werfen. Doch bereits an der Treppe fiel er in einen tiefen Schlaf. Alle dachten, der Graf sei tot, nur seine liebe frau nicht.
Am nächsten Morgen fanden seine Diener ihn schlafend am Felsen. Sie brachten ihn zurück zur Burg. Am Abend verkleidete sich seine Frau. Sie trug ein weißes Gewand und hielt ein Kreuz in der Hand.
Sie kniete sich vor den Felsen und betete. Da kam der Teufel. Die Frau hielt dem Teufel das Kreuz entgegen und blickte in seine scheußlichen Augen.
Der Teufel wurde wütend und stampfte mit seinem Teufelsfuß in den Felsen. Er stürzte hinab und war tot. Nun war der Bann gebrochen. Alle waren glücklich und lebten weiter.
Der Teufelsabdruck ist heute immer noch zu sehen. 
(Louisa und Enni)   
Die Disco
Am Mittwochabend war noch eine Disco. Viele Kinder sind dort gewesen. Wir waren natürlich auch da. Viele haben getanzt. Wir haben einen Tanzwettbewerb veranstaltet. Dazu haben sich alle in einen Kreis gestellt und immer ein Kind ist in die Mitte gegangen und hat getanzt. Ayen ist einmal gerannt und hat dabei einen Ellenbogen ins Gesicht bekommen. Lehrer waren natürlich auch da. Um halb zehn war die Disco zu Ende und alle Kinder sind ins Bett gegangen.
(Noah)

 

Das Rollenspiel
Lea: Morgens brachte uns Frau Schimmel in den Discoraum. Dort haben wir ein kleines Rollenspiel gemacht. Wir durften Kostüme der Freilichtbühne tragen.

Anastasia: Nilo saß auf einem Stuhl und hat die Rolle des Grafen gespielt. Die Gräfin war Louisa. Das, was wir sagen sollten, flüsterte Frau Schimmel uns ins Ohr.

Lea: Die beiden Söhne des Grafen hatten nur Unsinn im Kopf. Sie wurden von Matthis und Noah gespielt. Die Gräfin fragte ihren Mann, was bloß aus ihren Söhnen werden solle.

Anastasia: Daraufhin sagte der Graf: „Der ältere soll Graf dieser Burg werden und der jüngere kann tun, was er will und um die Welt reisen.“

Lea: Die beiden Söhne hörten dieses Gespräch. Der ältere Sohn schimpfte: „Ich will nicht Graf werden!“ Und der jüngere schrie: „Ich will Graf werden!“

Anastasia: Der Graf sagte: „Nein, im Gesetz steht, dass der ältere immer Graf werden muss.“

Lea: So nahm die Geschichte ihren Lauf. Am Ende gab es eine große Schlacht und wir durften alle mit Holzschwertern gegeneinander kämpfen. Zum Schluss durften beide Söhne die Burg leiten.
(Lea und Anastasia)

Stadtführung
Am ersten Nachmittag gab es eine Stadtführung.
Zuerst haben wir etwas über die Tecklenburg erfahren. Sie wurde aus Kalksandstein gebaut und stand auf einem Berg. So hatten die Ritter einen Vorteil. Sie konnten schon von weitem sehen, wenn sich Feinde näherten. Die Tecklenburg konnte nie erobert werden. Eines Tages wurde die Tecklenburg mit modernen Waffen angegriffen und zerstört. Die Tecklenburger benutzten die Steine der Burg für den Bau ihrer Häuser. So wurde die Tecklenburg ein Steinbruch.
Dann haben wir die Schlossbastion erkundet. Früher haben Ritter in der Schlossbastion Schießpulver und Kanonenkugeln gelagert. Wenn Feinde angegriffen haben sind sie Bastion gegangen und haben Kanonen abgefeuert. Sie brauchten aber immer einen Eimer Wasser, weil sie die Kanonen abkühlen mussten. Dann konnten Sie die Kanonen wieder abfeuern. Wir haben auch ein Steinklo für die Ritter entdeckt.
Zuletzt ging es zum Wierturm. Der Wierturm ist ungefähr im Jahr 1899 gebaut .Er wurde zum Andenken für Dr. Wier gebaut. Er war ein besonderer Mann, weil er die Hexenverfolgung verhindert hat.
(Mattis, Malte)

Das schiefe Haus in Tecklenburg
Das schiefe Haus wurde 1693 erbaut. Natürlich hat Meister Schlüter das Haus nicht so schief gebaut, wie es heute aussieht. Im Verlaufe der Jahrhunderte nagten Regen und Frost am Fachwerk und das Haus „setzte sich“, weil es auf unterschiedlichen Untergründen gebaut wurde.
Die Leute, die in diesem Haus wohnten, waren „kleine“ Leute wie zum Beispiel Handwerker, Tagelöhner, Leinenweber und Maurer. Sie konnten nicht viel Geld für Reparaturen und Umbauten ausgeben. Deshalb blieb das schiefe Haus über Jahrhunderte so erhalten, wie es heute ist.
(Johannes)
Das Ritterquiz
Am Donnerstag hat die Klasse 4b ein Ritterquiz durchgeführt. Jedes Gruppenzimmer durfte zusammen arbeiten. Die Gruppen hießen Haizahn, Girl`s Room, Die Weltmeister und Teufelsfuß. Jede Mannschaft sollte alleine durch den Ort laufen und 25 Fragen zur Stadt Tecklenburg beantworten. Es gab eine wichtige Regel: wir durften keinen Fremden um Hilfe bitten.
Am Ende des Ritterquiz durften wir alle ein Eis essen. Die Gruppe Haizahn hat die meisten Fragen richtig beantwortet und ist auf dem ersten Platz gelandet. Sie hat eine Urkunde und Edelsteine bekommen. Die anderen Mannschaften durften sich farbige Murmeln aussuchen.
(Ridvan und Baran)
 

Das Rittermahl
Das Rittermahl war sehr lecker und lustig. Wir durften mit den Fingern essen. Es gab ein Buffet und für jeden eine Hähnchenkeule. Die Tischdecke haben wir als Serviette benutzt. Man durfte nicht rülpsen, sonst regten sich die Frauen im Mittelalter auf. Es gab Weintrauben und Rosinen, Traubensaft, Hähnchen, Salat, rote Beete, Eier, Apfelschorle, Ritterkuchen und vieles mehr. 
(Maurice und Fabian)

Die Nachtwanderung
Ganz spät am Abend haben wir eine Nachtwanderung gemacht. Alle haben eine Taschenlampe mitgenommen. Wir sind in den Kurpark gegangen. Es gab zwei Schätze. Der Schatz aus unserer Klasse war in einer weißen Tüte, der aus der anderen Klasse war gut versteckt. Wir haben unseren Schatz schnell gefunden. Dann sind wir zurück zur Jugendherberge gegangen. Am Haupteingang haben wir die Tüte aufgemacht. Jeder durfte sich 3 Süßigkeiten aussuchen. Danach waren alle müde und sind auf ihre Zimmer gegangen. Ich fand die Nachtwanderung spannend.
(Jannik)

Der Aufbruch
Am zweiten Morgen, als wir aufgewacht sind, haben wir die Koffer gepackt. Danach haben wir uns angezogen. Nun sind wir in den Frühstückssaal gegangen. Die Klassen 4a, 4b und 4c sind zur Schlosswiese gegangen. Dort haben wir Wikingerschach und Fußball gespielt. Einige von uns sind auf die Burgmauern geklettert. Ich habe alles gemacht. Am besten hat mir Wikingerschach gefallen, denn unsere Mannschaft hat gewonnen. Dann kam endlich um 10:50 Uhr der Bus. Alle haben sich auf Zuhause gefreut. Wir waren glücklich und zufrieden. Jetzt konnten wir endlich wieder ausschlafen.     
(Max)